E-Rechnung Pflicht ab 2025: Was Unternehmen jetzt wissen müssen

ZUGFeRD, XRechnung und Übergangsfristen — einfach erklärt

📅 12. Februar 2026👤 David Knauf⏱️ 8 Min. Lesezeit
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Seit dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen in Deutschland im B2B-Bereich elektronische Rechnungen empfangen können. Ab 2027 wird auch das Versenden von E-Rechnungen schrittweise zur Pflicht. Doch was genau bedeutet das für Ihr Unternehmen? Und wie können Sie sich jetzt schon vorbereiten?

Wichtig: Eine E-Rechnung ist NICHT einfach eine PDF per E-Mail. Es handelt sich um ein strukturiertes, maschinenlesbares Datenformat — konkret ZUGFeRD oder XRechnung. Eine eingescannte Papierrechnung oder ein klassisches PDF erfüllt die gesetzlichen Anforderungen NICHT.

📅 Die Zeitachse: Wann gilt was?

Ab 1. Januar 2025

Alle Unternehmen im B2B-Bereich müssen E-Rechnungen empfangen können. Das gilt für alle Unternehmen — unabhängig von der Größe.

Übergangsregelung bis Ende 2026

Rechnungen dürfen noch in Papierform oder als herkömmliches PDF versendet werden — sofern der Empfänger zustimmt.

Ab 1. Januar 2027

Unternehmen mit mehr als 800.000 € Jahresumsatz müssen E-Rechnungen versenden. Für kleinere Unternehmen gilt die Übergangsregelung bis Ende 2027.

Ab 1. Januar 2028

Alle Unternehmen müssen im B2B-Bereich E-Rechnungen versenden. Keine Ausnahmen mehr.

📄 ZUGFeRD vs. XRechnung: Was ist der Unterschied?

In Deutschland sind zwei Formate für E-Rechnungen zugelassen. Beide erfüllen die gesetzlichen Anforderungen — unterscheiden sich aber in der Umsetzung:

ZUGFeRD

  • Hybrid-Format: PDF + eingebettete XML-Daten
  • Für Menschen und Maschinen lesbar
  • Ideal für KMU und Selbstständige
  • Empfänger sieht eine normale PDF-Rechnung
  • Software kann die XML-Daten automatisch verarbeiten
  • Aktuell in Version 2.3

XRechnung

  • Reines XML-Format: Nur maschinenlesbar
  • EU-Standard (EN 16931)
  • Pflicht für öffentliche Auftraggeber
  • Braucht Software zur Anzeige
  • Maximale Automatisierung möglich
  • In Deutschland seit 2020 für Behörden etabliert

Empfehlung für KMU: Wenn Sie hauptsächlich mit anderen kleinen Unternehmen arbeiten, ist ZUGFeRD die pragmatischere Wahl. Ihre Kunden sehen eine gewohnte PDF-Rechnung, während die Daten gleichzeitig maschinenlesbar sind. Arbeiten Sie mit Behörden oder Kommunen, brauchen Sie zusätzlich XRechnung.

❌ Was NICHT als E-Rechnung gilt

Viele Unternehmer denken, sie schicken bereits E-Rechnungen. In den meisten Fällen stimmt das leider nicht. Folgendes zählt nicht als gesetzeskonforme E-Rechnung:

Nur strukturierte, maschinenlesbare Formate wie ZUGFeRD und XRechnung erfüllen die Anforderungen des Wachstumschancengesetzes.

🤷 Was passiert, wenn ich nichts tue?

Die E-Rechnungspflicht ist keine Empfehlung — es ist Gesetz. Wer nach Ablauf der Übergangsfristen weiterhin Papier- oder PDF-Rechnungen verschickt:

💡 Wie LakeLedger das Problem löst

LakeLedger unterstützt beide E-Rechnungsformate — ZUGFeRD und XRechnung — von der ersten Version an. Und das zu einem einmaligen Preis von nur 179 €.

Ihre Vorteile mit LakeLedger:

Vergleich: Für die gleiche E-Rechnungs-Funktionalität zahlen Sie bei lexoffice mindestens 13,90 €/Monat (167 €/Jahr, 835 €/5 Jahre) oder bei sevDesk ab 17,90 €/Monat (215 €/Jahr, 1.074 €/5 Jahre). LakeLedger kostet einmalig 179 € — für immer.

🛠️ So erstellen Sie eine E-Rechnung mit LakeLedger

Der Prozess ist denkbar einfach:

  1. Rechnung erstellen — Wie gewohnt: Kunde auswählen, Positionen hinzufügen, fertig.
  2. Format wählen — ZUGFeRD (für Geschäftskunden) oder XRechnung (für Behörden).
  3. Exportieren — Die Rechnung wird gesetzeskonform als Datei erstellt.
  4. Versenden — Per E-Mail oder über den gewünschten Kanal.

Kein Fachwissen nötig, kein XML-Editor, kein technisches Verständnis erforderlich. LakeLedger erledigt die technische Komplexität im Hintergrund.

📋 Checkliste: Sind Sie bereit für die E-Rechnung?

  • ☐ Können Sie E-Rechnungen (ZUGFeRD/XRechnung) empfangen? → Pflicht seit 01.01.2025
  • ☐ Kann Ihre Software E-Rechnungen erstellen? → Pflicht ab 2027/2028
  • ☐ Haben Sie Ihre Geschäftspartner informiert, dass Sie E-Rechnungen akzeptieren?
  • ☐ Ist Ihr Rechnungsworkflow auf digitale Formate umgestellt?
  • ☐ Haben Sie eine Archivierungslösung für elektronische Rechnungen (GoBD-konform)?

📋 Fazit: Jetzt vorbereiten statt später nacharbeiten

Die E-Rechnungspflicht kommt — das steht fest. Wer sich jetzt vorbereitet, hat keinen Stress, wenn die Übergangsfristen auslaufen. Mit LakeLedger sind Sie für einmalig 179 € vollständig gerüstet: ZUGFeRD, XRechnung, EÜR, Kundenverwaltung — alles in einer Software, die offline auf Ihrem Rechner läuft.

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